Rentabilität und Qualität der beruflichen Bildung („QEK“)
Ausbildung muss sich auch für Unternehmen lohnen, d.h. für die meisten Unternehmen macht es erst dann Sinn, sich im Bereich Ausbildung zu engagieren, wenn die Summe der Ausbildungskosten die Summe der Ausbildungserträge nicht überschreitet.
Die ökonomischen Rahmenbedingungen der Unternehmen scheinen also festzustehen. Trotzdem zeigt die Praxis, dass nur wenige Unternehmen explizite Kosten-Nutzen-Abschätzungen für die Rentabilität ihrer Berufsausbildung vornehmen können. Stattdessen wägt man die Kosten und den Nutzen gegeneinander ab und spricht dann von den „gefühlten Kosten“ der Ausbildung. Das Ergebnis dieser Praxis: Oftmals werden die Kosten einer Ausbildung überschätzt und die Erträge unterschätzt. Wie kann man Unternehmen dabei unterstützen, die Rentabilität und Qualität ihrer Ausbildung selbst zu überprüfen und richtig einzuschätzen?
An diesem Punkt setzt das Tool QEK der Forschungsgruppe I:BB an. „QEK“ steht für Rentabilität und Qualität der beruflichen Bildung und ermöglicht Unternehemen eine Kosten-Nutzen-Abschätzung für ihre betriebliche Berufsausbildung zu treffen. Anhand der Eingabe Kosten-Nutzen-relevanter Daten in das Softwaretool erhält man umgehend Angaben über die Rentabilität und Qualität der Ausbildung. Dabei ist es möglich, sowohl den Gesamtzusammenhang zwischen Qualität und Rentabilität der Ausbildung zu analysieren, als auch für einzelne Ausbildungsjahre. Darüber hinaus ermöglichen die aggregierten Daten Aussagen zu branchenspezifischen oder einzelnen Berufsgruppen.
Projekte
Projekt QEK-„IBB2010“ (Laufzeit: 01.01.2006 – 30.09.2008)
Projekt QEK – Altenpflege (Laufzeit: 01.05.2009 – 30.09.2010)
Projekt QEK / Kammerbezirk Osnabrück (Laufzeit: 01.05.2009 – 31.12.2010)
Projekt „Rentabilität und Qualität der beruflichen Bildung in NRW“ (Laufzeit: 01.07.09 – 31.12.2010)
Landesinitiative „Rentabilität und Qualität der beruflichen Bildung in Sachsen“ ( 01.10.2009 – 30.06.2013)
