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Projekt B3

Verbesserung des Übergangs von der Schule in die Berufsausbildung

Ziel

Die Schwelle beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung ist in den letzten zwei Jahrzehnten zunehmend höher geworden. Die Verweildauer in vorberuflichen Bildungsgängen und Maßnahmen zur Vermittlung der Ausbildungsreife nach Abschluss der Sekundarstufe I ist deutlich angestiegen. Das Durchschnittsalter am Beginn der Ausbildung ist von 16,5 (1970) auf 19,6 Jahre (2004) gestiegen. Dazu haben der Mangel an Ausbildungsplätzen und der hohe Anteil an Schulabsolventen, die über keine angemessene Ausbildungsreife verfügen, beigetragen. Da die bisherige Vorbereitung der Sekundarstufe offenbar nicht ausreicht, um die Ausbildungsreife der Mehrzahl der Schulabgänger zu gewährleisten, ist es notwendig, neue Übergangsmodelle zu entwickeln. Ziel dieser Übergangsmodelle ist, den Schulabgänger eine gute Berufsorientierung anzubieten, nach der sie realistisch einschätzen können, wo ihre eigenen Fähigkeiten liegen und welche Anforderungen in einer Ausbildung an sie gestellt werden. Ein erster durch den Senator für Bildung und Wissenschaft eingeleiteter Schritt ist die Einführung von Praxistagen im Profil A der Hauptschule. Durch wöchentliche Arbeit in einem Betrieb und durch besondere Arbeitsaufgaben erhalten die Schülerinnen und Schüler einen besseren Einblick in die Berufsarbeit in den wichtigsten Sektoren der gesellschaftlichen Produktion und Dienstleistung erhalten.

IBB 2010 unterstützt bei diesem Vorhaben Betriebe mit der Bereitstellung von entwicklungsfördernden Arbeitsaufgaben.

Projektschritte

(1)

-Auswertung von Erfahrungen aus Projekten und Maßnahmen anderer Bundesländer 

(2)

-Erarbeitung eines Konzepts zur Unterstützung der Betriebe in Abstimmung mit dem Senator für Bildung und Wissenschaft und dem Landesinstitut für Schule (LIS)

(3)

-Befragung von Betrieben und Ausarbeitung einer eigenen Aufgabensammlung

(4)

-Beratung von Betrieben im Vorfeld der Einführung der Praxistage

Erwartetes Ergebnis

Es wird erwartet, dass die Schülerinnen und Schüler ein realistischeres Bild von der Arbeitswelt und den hohen Anforderungen an die Beschäftigten entwickeln. Die gezielte Beschäftigung mit den wichtigsten Aspekten eines Berufs vermittelt ihnen nicht nur wichtige Kenntnisse und Einsichten, sondern ermöglicht auch reflektierte Erfahrung und eine Einschätzung der eigenen Fähigkeiten als Voraussetzung für einen erfolgversprechenden Ausbildungsverlauf.

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FG Berufsbildungsforschung (i:BB)
Universität Bremen/ FB 1
Leobener Straße (NW 2)
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Telefon: 0421/ 218-62632
(Ursel Hauschildt)